Er stand vorn im unvordenklichen Bestreben, ein Vorkämpfer im rätselhaften Spiel in welchem blinde Leere darum ringt zu leben und zu sein.

Er ist ein Denker des Ungedachten und arbeitet um Lichtsphären und Gottesmacht hernieder zubringen in der Erde schreckensvolle Gegenwart.

Gleich einem Scheinwerfer auf unsicheren irdischen Pfaden geben Namen und Ort seines Kinderlebens Auskunft und erzeigen unwiderleglich Einheit von Schicksal Materie und Geist.

Eine endlose Kette irdischer Lebensmuster höchster Güte waren in sein Geburtsmuster eingewebt welche in allen seinen Lebensereignissen gespiegelt wurden.

Sein Selbst war eingehüllt in Trivialität und Gottessohnschaft ist sein Los. Aus simpelster Menschlichkeit heraus wurden ihm unsterbliche Sphären offenbart und Einblick gewährt ins Allerheiligste. Alltäglichen Lebenspflichten treu verlor er dies Wissen nie. Als Gesandter des Höchsten lebte er erbärmlich. Begabt mit Qualitäten und Fertigkeiten aus meisterlichen Inkarnationen wusste er um übermenschliche Bestimmung und ward Einsiedler unter vielen die ihn achteten und liebten.

Seine Tagen waren ein Wachstum zum Allerhöchsten, himmelwärts gerichtetes Streben welches seine Nahrung aus verborgenen und himmlischen Quellen sog um ungesehene Sonnen zu erreichen.

Delegierter der Ewigkeit brannte er als geistiges Feuer welches zum Himmel loderte. Lebensmacht und Stärke liessen ihn Gottes Willen ahnen und all sein Handeln liess eine Fussspur Gottes hier zurück. Jeglicher Augenblick war ein Flügelschlag mächtiger Schwingen sodass Erde zu einem Spielplatz des Unendlichen wurde.

Sein schwaches Lebensschiff trug ihn durch das Meer der Jahre, ein Inkognito des Heiligen. Der Geist, der eine Flamme Gottes war, wurde zum Künstler der Verborgenheiten des innewohnenden Wahrheitssinns die er mit Alltagswerkzeugen zur Erscheinung brachte und so Wonne erfahrbar werden liess und Unsterblichkeit ahnen. Verhüllt und unerkannt, Eingeweihter seiner eigenen Mysterien, reiste er von Leben zu Leben von Tat zu Tat und wandelte dabei sein menschliches Selbst in ein göttliches.

Zuletzt gelangte der Wanderer auf Pfaden der Zeit ans Unsägliche.

Da trifft ein Strahl des Ewigen sein Herz. Sein Wesen dehnt sich und urplötzlich wendet sich die Unermesslichkeit ihm zu. Aus der Seele bricht eine Macht sich dem Ansturm Gottes zu stellen. Sein Leben wird meerhaft ausgeweitet und Übergeist dringt ein. Übernatur füllt nun sein Wesen. Sie, die Seele der Schöpfung, nimmt sich den immerwährenden Grund seines Geistes als neue Basis ihrer ungeborenen Mächte. Als selbst unsterblich wirkt Sie im Geschöpf entschleiert als Schöpferin. Man sieht in seinem Angesicht das Ihre und Ihre Augen durch seinen. So wurde im Menschen enthüllte Gottheit offenbar. Integrales Geeintsein und wirkende Gottesmacht kommen in ihn nieder.

Ein alltägliches Leben ist die lange und trübe Vorbereitung, ein Kreislauf von Mühsal und Hoffen, Konflikt und Harmonie war die Basis für den Aufstieg zu einem Gipfel den nur einer betreten durfte. Er suchte, getrieben von magischen Zeichen und Hinweisen, nach einer halb erkannte und stets verfehlten Wirklichkeit, forschte nach dem nie gefundenen Jemand oder Etwas in Anbetung eines Ideals dass bisher noch nicht verwirklicht worden war, eine endlose Spirale von Aufstieg und Fall, bis endlich jener ungeheure Punkt erreicht war an dem die Glorie dessen aufschien für den wir einst erschaffen worden sind.

Da öffneten sich die Unermesslichkeiten Gottes über die Grenzen seines Wesens hinaus in eine Übernatur göttlichen Lichtes. Es war ein Akt urhafter Kraft und der kosmisch Wirkende legte verborgen seine Hand an um die schwache Lehmmaschine für Himmelszwecke umzugestalten. Seine Gegenwart wirkte hinter diesem rätselhaften Geschehen. Sie bereitete den Boden für einen titanenhaften Kampf und wandelte den irdischen Leib in einen himmlischen. Es kam ganz unerwartet dieses transzendente Wunder und konnte die makellose Hoheit die im geheimen Schosse des Lebens verborgen ruht als erstes Meisterwerk ersehnter Herrlichkeiten des Zukünftigen gebären. So fügte Er als Krone der Architektur der Welten, als ein Mysterium der Hochzeit von Himmel und Erde, seiner Sterblichkeit die Gottheit hinzu.

Ein Seher ward geboren, ein hell strahlender Gast in den Gefilden der Zeit. Die bewussten Ziele seines Leben waren vergangen, es fielen die Grenzsteine seiner irdischen Persona, das Inselego vereinte sich mit Allheit. Die Welt der starr eingrenzenden Formen war nicht mehr und Leben öffnete sich ins Grenzenlose. Die überkommenen Gesetze von Begriffen Regeln Gewohnheiten und Lebensmustern waren aufgehoben und der Seele Bündnis mit der Unwissenheit getilgt. Zerrissen waren die grauen hemmenden Verbote, zerbrochen des harten Intellektes glänzender Verschluss. Geeinte Wahrheit fand einen grenzenlosen Himmelsraum und eine Schau höchster Wirklichkeit nahm wahr und wusste. Ein ehemals eingekerkertes Mental war verwandelt, sein endliches Selbst mit der Ewigkeit vermählt.

Des Sehers Fortschritt erhob sich mit Adlerschwingen zu einer Meisterkunst die ihn zu einem ersten Steinmetzen der Seele, zu einem Erbauer des Hauses der Unsterblichkeit machte, zu einem Anwärter überirdischer Zeitlosigkeit. Freiheit und Herrschaft riefen ihn von jener Höhe aus an und über dem Zwielicht irdischen Treibens dämmerte nun ein strahlender spiritueller Tag herauf.

Der Welt Gedankenströme drangen nun in sein Wesen ein und so lernte er die Bürde des Einsseins zu tragen.

Doch stand er unberührt davon, ein König seiner selbst, allein.

Ein magischer Akkord belebte die alten irdischen Wonnegründe und stimmte sie um zu ätherischen Symphonien. Nerven und Gewebe wandelten sich zu empfindsamen Saiten, wurden Zeugen und Ursache der Verzückung und die Werkzeuge des Körpers transformiert zu Partnern integrierter Geistigkeit. Ein himmlisches Wirken feinster Lebensart erleuchtete mit Anmut und Eleganz sein irdisches Wesen. Tiefstes Seelenahnen öffnete sich im Verborgenen zu geheimnisvollen Sphären jenseits wachen Bewusstseins und sorgsam versiegelte Mysterien gaben endlich ihre Geheimnisse preis.

Er sass in okkulten Schatzkammern und blickte ins Unsägliche, in lichte Regionen des Ungeborenen wo alles Erträumte und Ersehnte ewig wahr ist. Er sah Vollkommenheit in ihrer transzendenten Entrücktheit umkleidet mit der Herrlichkeit todloser Gestalt liegend in ewigem Frieden verklärt durch den Herzschlag göttlicher Extase. Dort, wo Denken geboren wird herrschte ein Äther der Willen wandelt bis er göttlich ist.

Er hob des Fleisches schweren Vorhang auf und lauschte auf die Ankunft einer neuen Schöpfung. Mit einem Bewusstsein von Schönheit und Wonne und einem Wissen aus Einheit geboren zog Allnatur sein Herz in innigste Umarmung. Die Luft erglühte und sprühte von wundersamen Farben und Gestaltungen, Düfte himmlischer Wohlgerüche und das Aroma paradiesischen Nektars verzauberten seine Sinne.

Es war der Weg universaler Harmonie: zu einem Fluten magischen Gehörs wurde das Lauschen, ein endloser Strom okkulter Harmonie, unvernehmbar dem noch nicht entsiegelten Ohr. Es kam ein Schrei, ein Jubel, aus der Seligkeit einer Welt die sein möchte, kündend von Herrlichkeit und künftiger Glorie, erinnernd auch an die all zulange qualvolle Seelenreise und endlose Wanderung, an die Mühen von Jahrmillionen auf der Suche nach Frieden und Erlösung.

Sein Forschen nach der magischen Bedeutung seiner Sendung fand endlich Antwort und Seufzer der Erleichterung über kommendes Glück brachten Stillung des Sehnens und schattenlose Zufriedenheit. Ein leises Flüstern neigte sich aus überbewussten Höhen Antwort gebend auf kaum gedachte Fragen, ein strahlender Hymnus des Unausdrückbaren, Jubelgesang überirdischen Lichtes.

Jeder Tag ward erhöht durch Reize, Romanzen und Abenteuer der segenvollsten Art als sei er schon irdischen Kalamitäten für immer entwunden. Jegliches Ereignis dieser Stufe prägte ihn mit tief seelisch erschütternden Erfahrungen - lehrend erleuchtend inspirierend erschütternd.

Er war plötzlich nicht mehr allein! Es kamen wie ein Wispern aus subtilen Klangsphären himmlische Begegnungen, epische Dialoge, honigsüsse Verzauberung und Tröstung. In Momenten schrankenloser Öffnung und Rührung erreichte ihn Tröstung und die Anmutung einer Liebe die nicht von dieser Welt, von übersinnlichen Lippen gehaucht, das Herz stärkend um weiterhin dem Lockruf von Entzücken und Wonne folgen zu können und aus Reichen erotischer Seligkeit verzauberten ihn liebliche Verlockungen und plötzliche Extasen – überwältigend!

Erwacht zu einer unirdischen Bewusstheit grosser Nähe ward Berührung und Sehnsucht Antwort auf zarteste Annäherung und beim Silberglanz unvermittelt ausstrahlender Lichtportale öffneten sich seine Augen und strahlende Hellhörigkeit verzückte seine Schau.

Wie wenn eine altbekannte Geschichte sich nun erneut ereignet vereinte sich ihm Vergangenes und Kommendes in magischer Unmittelbarkeit und er erschauerte ob der Unbegreiflichkeit des scheinbar Alltäglichen, erkannte Gegenwart als Mittelpunkt eines Königreichs von Geschichten.

Jegliches neue Ereignis versetzte ihn - manchmal völlig unvermutet, wie überfallen - in das Drama uralter Mythologien und das, obwohl sein äusseres Leben völlig trivial und alltäglich blieb.

Plötzlich entschleierten sich ihm Natur und Weltganzes als illusionäre Aspekte einer unglaubwürdigen - dennoch wirklichen - Realitätsmaschine, völlig unfassbar, unbegreiflich, majestätisch, phänomenal – eine alle Zeiten umfassende Immerzeitlichkeit, eine überkosmische Superintelligenz.

Sein Denken lag darob in fassungsloser Stimmlosigkeit darnieder und transzendente Wirklichkeit verwandelte sein müdes Herz.

Aus dieser Stille ging ein neugeschaffenes Mental hervor. Es thronte auf inspiriertem Wissen und schenkte ihm in Sekunden mehr Erleuchtung als der Verstand dies in vielen Leben vermocht hatte. Ein mystischer Glanz von Offenbarung verhiess ihm letztendliche Erlösung und kollektive Epiphanie. Ein Wahrheitsbewusstsein flammte auf, unbestechlich, gnadenlos, eine Waffe geschmiedet in apokalyptischen Quellen, ein Schwert, zu schwingen in Zwielicht Licht und Finsternis um Falschheit Lüge Bosheit und Verderben abzuwehren bevor sie eindringen könnten.

Der träge Strom der Zeit beschleunigte sich in gloriosen Rhythmen und ein irdischer Winzling schwang sich auf in unbesiegte Sphären. Weltliche Aspirationen konnten ihn schon seit langem nicht mehr berühren und seine Seele stand vor Gott.

Natur trug nun Unsterblichkeit in Ihrem Mutterleib umdass derart befruchtet Sie aufstiege zu ewigem Leben. Sein Herz badete in seligem Frieden und trug ihn zu den Quellen erhabenen Geisteslichts, erleuchtete ihn mit Strahlen unbekannter Sonnen. Das transzendentale Überselbst begann die Schaltkreise und Organe seines Körpers in Mittel kosmischer Meisterintelligenz zu wandeln.

Emporgetragen von Engelsschwingen hingerissener Freude näherte er sich unvorstellbaren Lichtwelten und liess Unzulänglichkeiten, Mangel, Irrwege und Sinnlosigkeit endgültig hinter sich - sie Höchster Wahrheit demutsvoll übergebend.

So kam es zur Befreiung seiner Seele von der Unwissenheit, zur ersten geistigen Verwandlung seines Körpers und seines Mentals.

Von oben strömte weite Gotterkenntnis nieder und völlig unbekannte Weltsichten dehnten sich in seinem Inneren aus. Zum Wahren, Einen blickten seine Gedanken täglich und einem innersten Gottesquell entströmte sein Tun der ganz gewöhnlichen Dinge.

Erwacht zu den spektakulären Prinzipien die ihm Natur nun offenbarte, eingestimmt auf das was Sie im innersten verbarg, wurde er eins mit dem unsäglichen Wunder der Schöpfung.

Quellen mächtigster Energien erstaunten sein Begreifen und deren unbekannte Hüter wandten sich ihm zu. Vor seinem weiten Blick verkörperten sich unsichtbare Wesenheiten und des Kosmos Kräfte schaute er bei ihrem Wirken.

Die Mysterien der Zeit waren sein tägliches Brevier auf dessen ätherischen Seiten die Berichte über unsere Zukunft und Vergangenheit in Auszügen genauestens verzeichnet sind. Harmonisch und geeint durch geniale Schöpferkraft hielt jetzt das Menschliche in ihm Schritt mit dem Göttlichen. Was immer er auch tat verriet nach aussen nicht die innerliche Flamme die in jenem Werkzeug der Übernatur geschmiedet worden war.

Nun geschah es: Auch die Zellen seines biologischen Systems enthüllten ihre Göttlichkeit, unfassbar unserem Denken Meinen und Glauben. Einer Seele hohes Streben hob die ganze Menschheit, denn im Erdenleib hatte eine magische Urkraft zu wirken begonnen von der niemand ahnte. Des Alls heilige Kräfte waren nun mit den seinen eng verbunden. Mit ihren grenzenlosen Ausdehnungen übernahmen sie der Erde Winzigkeit und setzten Energien in Kraft die Zeitalter veränderten.