Kraft Saft

9.1 Es kläre sich der
Rauschgenuss spendende Saft, ausgepresst unsere Kraft zu stärken.
Alle Übel beseitigend fliesst er zauberisch und Gutes
verheissend in den Zuber. Er gewähre Intelligenz Wohlstand und
Erfolg. Er ziehe alles Gute an und bringe Erfüllung. Möge
er uns täglich zur Verfügung stehen. Es reinige das
Sonnenlicht was durch das Tuchsieb hindurchgelassen wurde. Flinke
Finger haben den Soma zerrieben. Fleissige Jungfrauen und Jünglinge
umtanzen die Kelter und blasen Trompeten und Sackpfeifen. Jetzt wird
Milch hinzugemischt. Die rauscherregte Kraft kann alle Gegnerschaften
überwinden und verleiht ein freigebiges Gemüt.
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Adaption nach dem 9. Liederkreis des Rigveda (Somalieder). Es handelt sich um Gesänge die zelebriert wurden wenn die Somapflanze zerrieben ausgepresst mit Milch vermischt zubereitet und konsumiert wurde. Weil dieser Pilz den Alterungsvorgang erheblich verlangsamte war man damals auf täglichen Konsum angewiesen. Entsprechend hoch war die Verehrung. Es ist unwiderleglich, dass die sogenannte arische Rasse (die Nomadenstämme, die von Osteuropa kommend über Zentralasien wandernd das Indus- und Gangestal eroberten und schliesslich den gesamten Subkontinent Indien beherrschten!) über Tausende von Jahren täglich den berauschenden Soma konsumiert hat, was besagt, dass alle Forpflanzungsvorgänge ausschliesslich unter Somaeinfluss stattfanden. Mann wollte (wie damals auch die Juden) sich letztlich unsterblich machen, indem er sich im jeweils ersten Sohn genetisch veredelte und gleichzeitig als quasi Seelenentität fortpflanzte. Mann erblickte also im ersten Sohn sein zukünftiges Ich. Das gesamte indische Kastenwesen ist auf diesen Zweck hin ausgerichtet. Daher: Ausbildung maximal um sich ethisch intellektuell körperlich wissenschaftlich und auch wirtschaftlich auf eine höhere Stufe zu heben. Man findet diesen Ansatz heute nur noch im alten England (Upperclass) und bei verwandten Oligarchien. Die rituelle Somanutzung geriet bei den Indoariern durch Verstädterung und Nachschubmangel allmählich in Vergessenheit, jedoch sollte den heutigen Indern in Erinnerung gerufen werden warum sie einst die Rindviecher heiligerklärt hatten: Der Soma wächst nämlich auf den Weideplätzen und direkt auf dem Dung von Kühen! Ideal für Nomaden - fatal für die verstädterten Arier. Doch bezeugt der heutige Zustand dieser äusserst Charmanten Intelligenten und Edlen Menschen was genetische Veredelung der echten Art bewirken kann.
Bei uns ist es ja genau andersherum. Es wird vorwiegend unter Alkoholeinfluss kopuliert und gezeugt. Die Folgen laufen zu Massen auf den Strassen herum und beleidigen den Sehnerv - von den Kosten in allen Sparten des BSP ganz zu schweigen.
Die schönsten Menschen der Erde wachsen auch heute noch vorwiegend dort wo lange Zeit rituell oder gewohnheitsmässig "Soma" konsumiert wurde, also in Indien Eurasien Hawaii und Polynesien usw.
