Verwandlung





Das Verwandlungsziel des Sauriers war der Vogel. Das Verwandlungsziel des Affen war der Homo Sapiens. Das Verwandlungsziel jenes ist der Mensch.

Der menschliche Körper verwandelt sich aus einem Instrument des Überlebens in ein Instrument zunehmenden Glücklichseins. Mittel sind Transzendentale Meditation, Yoga, Alchemie und tantrische Sexualität.



Wenn das einzelne Neuron dem Bit im aktuell diskutierten Quantencomputer gleicht kann es durchaus stabil eine beliebige Varianz distinkter Quantenzustände annehmen. Weiterhin angenommen, es gäbe einen solchen neuronalen Schaltungszustand namens „transzendental“ wie er ja von grossen Teilen des Kortex in Ausnahmesituationen (besondere Momente im Erleben klassischer Musik, lateinische Hochämter usw.) meist völlig überwältigend erlebt werden kann, dann erklärt sich die stetig zunehmende Verwandlung des Einzelnen in ein Erleuchtungswesen durch regelmässige transzendentale Meditation folgendermassen:
Zunächst werden während des Meditierens einzelne Zellblöcke ins „Tranzendentale“ geswitched und schalten sich dann meist durch die Tagesaktivität wieder zurück. Im Laufe des Fortschritts gewöhnen sich immer mehr Neuronen daran derart zu funktionieren, dass die solcherart geschalteten Zellblöcke immer umfangreicher werden und allmählich die Neigung entwickeln diesen Schaltungszustand beizubehalten. Dies führt im Laufe der Zeit dazu, dass ein Teil des Gehirns immer beständiger und grossflächiger „Transzendental“ geschaltet bleibt. Durch diese stetige Aglomeration muss irgendwann eine Art kritischer Masse an „transzendentalen“ Neuronen entstehen, die den Quantenzustand des Gesamthirns hin zu maximalerKohärenz verschiebt.

Die elektrophysiologischen Folgen lassen sich den EEG-basierten Untersuchungen zur TM entnehmen, wodurch bewiesen worden ist, dass Erleuchtetheit auf dem TM-Weg die zwangsläufige Folge reiner Mechanik ist und im Prinzip von nichts anderem abhängt.

Wem keine Ahnung schwant wie Neuronen auf „transzendental“ geschaltet schwingen dem seien folgende Musikbeispiele aus dem Standard-Klassik-Repertoire ans Herz gelegt (und die Ohren natürlich).
Richard Wagners Schlusssequenzen, insbesondere die aus Walküre und Parsifal
das Lohengrin-Vorspiel
Richard Strauss: Schluss aus „Ein Heldenleben“ und „Tod und Verklärung“ sowie die letzten Szenen aus „Rosenkavalier“
Gustav Mahler: 3. Symphonie letzter Satz und das Ende der Zweiten.

High Fidelity!

Transzendentale Meditation führt zu Transzendentaler Modifikation, einer allmählichen Verwandlung des gesamten Lebensmusters:
Allmählich verändert sich das und allmählich verändert sich auch dies.
Allmählich verändert sich die Art wie man geht und steht und auch die Art wie man kommt und geht.
Allmählich verändert sich das was man isst und auch das was man trinkt.
Allmählich verändert sich das was man sagt und auch das was man nicht sagt.
Allmählich verändert sich der Umgang den man pflegt.
Allmählich verändert sich das Verständnis der Zeit.
Allmählich verändert sich das was man fernsieht und auch das was man nahsieht.
Allmählich verändert sich das was man liebt und auch das was man hasst.
Allmählich verändert sich die Art wie man sich bettet und die Art wie man liegt.
Allmählich ändern sich der Glaube was man ist und wie man zu sein hat und auch der Glaube was andere sind und wie sie zu sein haben.
Allmählich begreift man, dass man nicht wusste wie es kam und zu was es wurde und auch, dass man nicht weiss wie es kommt und zu was es werden wird.


02.02.2020