Um mein Leben unter dem Aspekt des Einflusses von Jesus zu beschreiben muss ich früh beginnen:
Im Alter von ca. 4 Jahren brachte ich manche Nacht im Bett meiner Grossmutter mütterlicherseits zu. Selbige erzählte mir darin oft Originalgeschichten von Jesus so wie sie sie kannte. Meine Empörung und Entrüstung über das Gehörte war grenzenlos.
Dann im Alter von ca. 16 liess ich mich vom Religionsunterricht abmelden mit etwa folgender Begründung: "Wenn es Gott gibt, dann ist ER ein Objekt der Erfahrung und nicht des Glaubens." was besagt, dass ich anstrebte genau diese Erfahrung machen zu wollen, komme was da wolle!
Ca. 1970 Sah ich zum ersten Mal Parsifal live im Kölner Theater. Da ich dieses Werk sehr liebte war ich sehr aufmerksam. Im 3. Akt hörte ich plötzlich die Worte: “Gesegnet sei Du Reiner” und fühlte mich dadurch tief berührt und mit meinem Namen angesprochen. Eine lautlose Stimme fragte, ob ich den Auftrag übernehmen wollte. Ich antworte Ja.
Dann so gegen 1973 hatte ich meine erste grosse Christusvision: Ich sah im rein geistigen Raum ein hohes Gebirge und wusste, es war der Berg der Erlösung und dass jeder der den Gipfel anstrebte - also ein Erlöser im Klassischen Sinne – dem Gegenwind der gesamten Schöpfung ausgesetzt wäre, was bedeutet, dass das gesamte Schöpfungssystem versuchen würde den werdenwollenden Messias zu Fall zu bringen und das erbarmungslos mit allen Mitteln. Dann sah ich Christus, einen normalen sehr glücklichen und schönen Menschen und unten im Dunkeln sah ich Jesus – ein Kreuz tragend.
Dann so gegen 1975 hatte ich die zweite
Vision:
Es war in San Feliu de Guixols, Nordspanien. Meine Frau
und ich wollten dort Urlaub machen und fanden ein Appartement in
einem leeren Wohnblock. Es war die Charwoche und ich hatte mir eine
spanische Bibel besorgt. Ich wollte fasten in dieser Woche und mich
auf Jesus und die Kreuzigung konzentrieren. Das Fasten bescherte mir
nur Frust und schlimme Kältegefühle so dass ich froh war
als Karfreitag begann. Ich lag auf dem Bett und schaltete das Radio
ein. Es lief Jesus Christ Superstar. Während der Musik öffnete
sich wiederum der Visionsraum und ich sah sehr klar und deutlich den
Richtplatz mit Pilatus, davor 5000 - nach Aussage der Bibel -
unfassbar wütende – nein- hasserfüllte Leute dann
einen Mann in weiss mit rotem obergewand - scheints Jesus - der auf
irgendwas wartete. Dann über allem sah ich ein gewaltiges,
grauenvolles spinnenähnliches Ungeheuer welches über
schläuche mit der Hasserfüllten Menge verbunden war. Es
war offensichtlich in der Lage mittels eintrichterungen über
die Schläuche den Hass der Menge immer weiter zu verstärken.
Dann trat plötzlich der Christus wieder auf und der ganze Spuk
war zuende.
Ein bisschen entäuscht war ich, über die
Kreuzigung nun garnichts erfahren zu haben. Jedoch resultierte das
Erlebnis in eine Glücklichkeit die tagelang anhielt
Die dritte und letzte Vision hatte ich 1992 Zum Zeitpunkt der WM im Fussball mit Oliver Bierhoffs Traumtor! Ich war in meinem Appartement in Bremen und Praktizierte die Herzchakra-Medition. Plötzlich riss die Zimmerwand auf und ich starrte ins schreckensverzerrte Gesicht eines Gekreuzigten. Er war nicht wiederzuerkennen. Seine Augen lohten in flammendem Rot. Das pure Entsetzen! Was er genau sah, weiss ich erst heute. Dann hörte ich eine Stimme, sehr klar und auf deutsch. Sie sprach: “Wasn Hänger! Erst den Mund so vollnehmen und dann so abkacken. Ich werd jetzt sorgen, dass er sein Zeug kriegt.