Wer die sogenannte Mandelbrotmenge betrachtet kommt ohne weiteres philosophieren auf die Idee etwas absolut schönes zu erblicken. Was ist der Grund?

Es ist Nichtetwasheit! Dieses Wort entstammt der frühbuddhistischen Meditationsdidaktik und beschreibt einen unendlichen Erfahrungshorizont ganz nah am Absoluten, dem Nirvana.

Dem Buddha der Gründerzeit standen weder Computer noch Quantenphysik noch moderne mathematisch basierte Theorien zur Verfügung um seine Bewusstseinsinhalte inhaltlicher oder anschaulicher zu vermitteln.

Auf der Ebene des Denkens entspricht ein Mantra wie es zur Transzendentalen Meditation benötigt wird dem Prinzip der Nichtetwasheit weil es definitionsgemäss keinerlei Bedeutung beinhaltet. Mit Blick auf das Apfelmännchen und die frühbuddhistische Philosophie darf man erkennen, dass solcherart Nichtetwasheit als Synonym zu Heiligkeit anzusehen ist.

Diese Tatsache allein erklärt alle Wunderwirkung regelmässiger TM, denn Heiligkeit heilt!

Es gibt jedoch auch eine physiologische und neurologische Erklärung, die den grundsätzlichen Wirkungsmechanismus altindischer Yogasysteme und den Beginn einer wieauchimmer gearteten Erleuchtetheit verständlich und nachvollziehbar macht.

Ein Gedanke muss vom Gedankenprozessor derart verarbeitet werden, dass eine Entscheidung stattfindet ihn entweder der rechten (synthetisch) oder der linken (analytisch) Hirnhälfte zur Verarbeitung bzw. Abspeicherung zuzuweisen.

Wenn ein Gedanke jedoch bedeutungslos ist und nicht als bedeutungslos verworfen wird (was ja in der Transzendentalen Meditation kategorisch und exemplarisch stattfindet) verharrt das Bewusstseinszentrum in glasklarer Unentscheidbarkeit.

Neurologisch ist der Ort dieses Verharrens längst erkannt und identifiziert worden. Es ist die Brücke (Corpus Callosum) die beide Gehirnhälften miteinander verbindet.

Ein in Unentscheidbarkeit verharrendes und sich intensivierendes Bewusstseinszentrum setzt etwas in Gang das auf Dauer zum vollständigen energetischen Ausgleich zwischen den neurologischen Polaritäten im Nervensystem führt. Gesundheit und zunehmendes Wohlsein sind die unvermeidliche Folge dieser stetigen und stetig zunehmenden Entlastung (Stresslösung).

Das Geheimnis der Erleuchtetheit ist also der Permalink zwischen rechts und links und damit das Ende der neurologischen Apartheit.

Dieser Wirkungszusammenhang macht sinnfällig deutlich, wie recht damals Peter Sloterdijk hatte, als er in seinem frühen Meisterwerk 'Kritik der zynischen Vernunft' (1983) locker flockig assoziierend kurzschloss, dass die Atombombe das veräusserlichte und gnadenlos materialistische Pendant zur fehlenden Erleuchtung beim westlichen Menschen sei.

Seit es die TM gibt ist dem Menschen nun nicht nur die neurologische Kernkraft verfügbar gemacht sondern auch die kontrollierte biochemische Fusion (2 mal täglich 20 Minuten) was ihm erspart, sich dem Stress des Urbuddha bei seiner Suche nach dem Urknall erneut auszusetzen.

Nun sind die Atombombe und die moderne Apartheit ja in den USA erfunden worden (und logischerweise nicht in Indien) was dazu Anlass gibt anzunehmen, dass es dort derart viele Leute mit Knall geben muss, dass es einem zur Zeit dort herrschenden Presidente in den Sinn kommen konnte den atomaren Abrüstungsprozess einseitig aufzukündigen und gleichzeitig mittels mittelamerikanischem Mauerbau eine neue Apartheit zu etablieren.

Ja hatt der se noch alle!

06.03.19 named Rosendienstag (Correction: The day after)!