Eine Idee, wie das sogenannte TM-Sidhi-Programm neurolinguistisch deprogrammiert werden kann





Wer glaubt dass dieses "Sidhiprogramm" genannte Zusatzprodukt zur regulären TM etwas wirkungsvolles sei hat recht. Es bewirkt bezogen auf einen Menschen der sich zuvor mittels reiner TM in den Evolutionsweg zur Buddhaschaft eingefädelt hatte katastrophales: Devolution und Verderben, Chaos und Verdammnis. Die Buddhaschaft rückt in so weite Ferne, dass er sich schon nach wenigen Monaten kaum mehr erinnern kann in ihrer Nähe gewesen zu sein. Der Körper gleitet allmählich in einen Zustand kontrollierter Dysfunktionalität. Während der Meditation erlebt man wundervollste Lichtorgien, ausserhalb jedoch zunehmende und bedrückende Lebensunfähigkeit gepaart mit wachsendem Unwillen am normalen Leben wie es sich draussen nun mal findet teilzunehmen...
... ein Lamento dass sich stundenlang fortsetzen liesse und von dem jeder sogenannte Sidha eine eigene Variation schreiben kann.
Jedoch: Wenn Dir klargeworden ist, dass die Wirkung dieses Programms primär darin besteht, Entropie zu reduzieren, wirst Du es von nun an konfliktbereinigt auf der Basis tiefen Friedens ausüben, und dabei denken:“So kanns von mir aus ewig weitergehen!“, denn alles Altern ist eine Folge von Entropie und somit gilt der Umkehrschluss: „Was die Entropie reduziert reduziert das Altern.“

Bliebe da noch - das unerwähnt zu lassen wäre unverzeihlich - das verordnete tägliche Lesen des Soma-Liederkreises. Es bedarf einer gehörigen Portion Schildbürgertums anzunehmen, dass alte Rishis zwar begeistert von der Zubereitung und den der Einnahme folgenden Wirkungen einer heute relativ unbekannten Rauschpflanze gesungen haben jedoch das nur in einem metaphorischen Sinne (also ohne selbst zu konsumieren oder Andere zum Konsum zu animieren).

Da grinst sich das liebe Unterbewusstsein mal wieder eins und lässt den MöchtegernChakravartin Maharishi seine Hauptmacht von lichten Bergeshöhen (Seelisberg/Vierwaldstättersee) genau in jenes Tiefland (Vlohdrop/Niederlande) verlegen, in welchem als einzigem Land der Erde der heutige Somapilz frei gezüchtet, angebaut, gehandelt und konsumiert werden darf. Dass diese doch erstaunlich erleuchtende Tatsache vom Protagonisten des Papiersoma mit keinem einzigen erklärenden Statement gewürdigt wurde (falls es ihm überhaupt bekannt war), gehört zu den absurdesten und unwahrscheinlichsten Randglossen einer Comedia Divina zeitgenössischer indischer Genese in welcher sich erdrückend (W)irres und unterhaltsam Satirisches fast die ganze Zeit über die Waage halten.

Soviel dazu!

Om Tat Sat und Kölle Alaugh! (12.02.18 named Rosenmontag)

22.08.2023