Der Kurs in Wundern wurde vollständig gechannelt und ist demnach definitionsgemäss ein Werk der Offenbarung.

Er verstört oder macht zerrissen, weil er ein halbes Buch ist. Was fehlt, fehlte der Schreiberin als Inhalt ihres Bewusstseins und Erfahrung: zu Gott die Natur, zum Männlichen das Weibliche, zum Heiligen Geist die Praktische Intelligenz, zum Himmelreich die Evolution und zur Erkenntnis der Pfad.

So hat sie auf ca. 1000 Seiten eine Buchstabensuppe angerührt die Ihresgleichen auf Erden nicht findet.

Halbheiten haben die Tendenz an ihrer Einseitigkeit zu ersticken, nicht so der Kurs.

Er zaubert das christliche Hochamt mittels endloser Litaneien pro Domino Vobiscum et cum Spiritu sanctu selbstverständlich in Nomine Patris et Filii in jedes Wohnzimmer – eine überwältigende und mitreißende Epiphanie der unsichtbaren ewigen Kirche und eine nahezu endlose Predict eines – nennen wir es – Papierchristus, der jedem menschlichen Christus gegenüber unbestreitbare Vorteile hat: So ermüdet er nie und verirrt sich auch nicht in Widersprüche oder sonstige Einseitigkeiten. Er kann nicht mehr getötet werden, wird also unfehlbar seine Aufgabe erfüllen, nämlich seine Adepten ins gelobte Land der Erlöstheit zu transformieren und zwar mittels eines Neurolinguistischen Kurses der in 360 bzw 365 Lektionen lehrt, was genau zur Überwindung des EGO nötig ist, wie die verklärte Wahrnehmung einer Wirklichen Welt erlangt werden kann und wie der Sohn erneut zur Erkenntnis des Vaters gelangt.

Dabei hat das Werk eine moralische, literarische, semantische und stilistische Qualität samt Integrität die es zu einer linguistischen Singularität macht – mit einer Überfülle an tiefenpsychologischen Erkenntnissen und Feinsinnigkeiten die berechtigen in ihm eine Phänomenologie des Bewusstseins in seiner Subjekt-Objekt-Spaltung zu sehen.

Ununterbrochen ist dabei der Aufruf zu ethischer Neuorientierung und Entschiedenheit zu vernehmen - und genau darin liegt der Schatz dieser endlosen Predikt. Wer den für sich entdeckt hat und nutzt gerät jedoch leicht in Gefahr zu übersehen was dem Kurs (trotz vehementer gegenteiliger Anspruchshaltung) fehlt - nämlich ein effizienter und gangbarer Weg zur Erlösung - sprich Erleuchtung.

Spirituelle Transformation setzt voraus sich einer Disziplin zu unterwerfen die das Leben in eine aufgerichtete Spirale verwandelt, also eine kreisförmig angeordnete Disziplin.

Der Kurs jedoch führt den Adepten eine lange gerade Strecke weit nach oben und lässt ihn dann unvermittelt fallen.

Es ist schwer denkbar, dass mit der letzten Kurslektion der spirituelle Lern- und Entwicklungsweg des Menschen zu Ende wäre.

Buchstabensuppen alleine machen auf Dauer nicht satt.

Was fehlt, ist in der abendländischen Kultur nicht zu finden sondern nur in der indischen.

Transzendentale Meditation hat mittlerweile viele Menschen gelehrt, dass Erleuchtung durch Simplizität erlangt werden kann und weder einen Guru oder Heiland noch einen Wust an Büchern, Dogmen und Vorschriften benötigt.

Sogar vom Glauben-müssen wird man auf diese Weise erlöst.

Und genau deshalb ist Transzendentale Meditation auch die Lösung des Problems welches der Kurs hinterlassen hatte.

Es sollte erwähnt werden, dass der Heilige Augenblick (Zielhafen des Kurses) und das Absolute der TM-Lehre genau Dasselbe sind.

Wie schön, dass die „Offenbarung“ das letzte Werk der Bibel und ebenfalls vollständig gechannelt in den Kurs referenziert. In Kapitel 10 ist die Rede von Einem kleinen Buch..
8 Und die Stimme, die ich vom Himmel gehört hatte, redete abermals mit mir und sprach: Geh hin, nimm das offene Büchlein aus der Hand des Engels, der auf dem Meer und auf der Erde steht! 9 Und ich ging hin zu dem Engel und bat ihn, mir das Büchlein zu geben. Und er sprach zu mir: Nimm und verschling’s! Und es wird dir bitter im Magen sein, aber in deinem Mund wird’s süß sein wie Honig. 10 Und ich nahm das Büchlein aus der Hand des Engels und verschlang es. Und es war süß in meinem Mund wie Honig, und als ich’s gegessen hatte, war es mir bitter im Magen.

Nun man muss den Kurs gemacht haben um diesen Text verstehen zu können: Was bedeutet es, wenn Worte im Munde süss sind im Magen jedoch Bitterkeit erzeugen?! Mit Bitterkeit sind transformatorische Unwohlseinszustände gemeint die durch ein „annehmen der Sühne“ ausgelöst werden.
Im Gegenzug referenziert der Kurs die Offenbarung in Kapitel 1,II, was also insgesamt einer Quantenmechnischen Zeitverschränkung über 2000 Jahre entspricht und Hinweis darauf ist, dass die Quelle dieser Channelings wohl ausserhalb der Zeit liegen muss.

Was oben steht ist eine plausible exoterische Sicht auf dieses Werk. Mit etwas anderen Augen betrachtet (esoterisch) handelt es sich um ein auf mehrfacher Ebene und mit mehrfachen Zielen (d.h. Mehrfachen Adressaten) verschlüsseltes Textadventure welches jeden aufgeschlossenen Adepten (Leser) in ein oft mehr als verwirrendes Erlebnischaos zieht mit dem Ziel eines neuartigen Wahrnehmungsmodus in welchem jede sinnliche Wahrnehmung durch die Wahrnehmung des Absoluten bereichert wird.

Esoterische Ebene 1:

Unter der Annahme, dass Jesus ein schwuler (queerer) Urhippy gewesen war, der Gott gefunden hatte (was ja nicht nur bei Hippies manchmal vorkommen soll) und danach sein Handeln konsequent danach ausgerichtet hatte diese beseligende Transformation allen anderen zu vermitteln (was ja auch manchmal - jedoch bei weitem nicht mehr so häufig - vorkommen soll) - worauf es mehr als einen klaren Hinweis gibt -, lässt sich der Kurs auf folgende und erleuchtende jedoch eventuell nicht mehr allgemein gültige Weise interpretieren und verstehen.

so isset und su woret....


Meine persönliche Betroffenheit.


Alle Psychedelik sucht den nazarenischen Horrortrip (ein Problem welches zuvor nicht existiert hatte) der seither den kollektiven Zugang zu Gott versperrt gehalten hatte, zu heilen.

Wer Woodstock genau betrachtet könnte auf die Idee kommen, dass es sich bei diesem Weltereignis um eine Wiederaufführung der damaligen sogenannten „Speisung der 5000“ handeln könnte und aus meiner Sicht hätte er recht, was sich durch Aufzählung einiger Ereignisse und Fakten dort sehr leicht untermauern lässt.


Aus diesem ergibt sich die BedeutungsEbene 2:

Eine endlose und unermüdliche Predict des wiedergekommenen Christus samt eines Lehrkurses der nicht nur aussieht wie eine Gehirnwäsche sondern tatsächlich eine Gehirnwäsche ist; denn er wird nicht müde, die völlige Gewaltlosigkeit in Worten, Denken und Handeln als Grundvoraussetzung der Erlösung anzupreisen. Und ob Menschen ohne Gehirnwäsche völlig gewaltlos werden können sei dahingestellt. Ein Versuch ist es Wert. Addressaten sind alle echt Erlösungswilligen.“

Bedeutungsebene 3:

So betrachtet ist der Kurs ein psychedelischer Reiseführer vergleichbar dem „Tibetanischen Totenbuch“ welches sich richtet an Menschen mit tibetanisch-buddhistischen Hintergrund, ein etwas heikles Thema heutzutage im Unterschied zu vielen früheren Tagen. Dennoch: Für jedes Problem in Zuständen erweiterten Bewusstseins wird dort eine Auflösung angeboten , und zwar eine die wirkt und in jedem Fall zum Erfolg führt. Wer echt helfen möchte die Offenbarung Gottes auf den Weg zu bringen, dem sei dieses Werk anempfohlen, eine neurolinguistische Umprogrammierung des alten Adam/Eva hin zu einem entschieden gewaltlosen und friedlichen Christus. Und wer genau wissen will, was Jesus damals sinngemäss für ein Botschaft gehabt hat, wird sie im Kurs finden - unverwässert und ungetrübt.


29.10.2024