Oberhausen, 18.05.2006 07:01:58

Das Wahre und das Vernünftige sind Einunddasselbe.

Direkt nach der Kreuzigung spaltete sich das junge Christentum (es was bereits vorher gespalten, aber das ist eine andere Geschichte) in 2 Hauptströmungen. Nennen wir sie der Einfachheit halber: Geheimbund und Schattenreich.

Der Geheimbund wurde initiiert von Jesus selbst, von Josef von Arimathea, dem leiblichen Vater, von Johannes, dem „Lieblingsjünger“, der in einer Person auch der Hauptautor des nach ihm benannten Evangeliums wie auch der Hauptautor der sogenannten Offenbarung und Judas Iskariot* war, Maria aus Magdala, Martha, der anderen Maria und Lazarus.

*(Eine kriminalistisch-textkritische Analyse des JohannesEvangeliums lässt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit den Schluss zu, dass es sich bei Judas Iskariot, dem "Jünger, den Jesus liebte" und dem Schreiber der Epistel selbst um die gleiche Person gehandelt haben muss. Beweis )

Das Schattenreich wurde initiiert von Simon Petrus, den offiziellen Aposteln und Saulus von Tarsus, der sich später Paulus nannte und sich im Rahmen einer eigens auf ihn selbst zugeschnittenen ArbeitsplatzBeschaffungsMassnahme (ABM) nachjesulich zum Apostel der Völker erklärte. Ihm hat das Schattenreich die überaus spitzfindigen - wenngleich auch unwahren und unvernünftigen - Dogmen zu verdanken, auf denen es scheinbar sicher für lange Zeit ruhen konnte.

Die Geschichte des Schattenreichs ist eigentlich nicht geheim. Sie beginnt in Ägypten welches vom Grossreich des Alexander übernommen wird und spiegelt sich dann im wesentlichen in der bekannten Geschichte des römischen Reichs, der katholischen Kirche und der Inquisition, die heutigentags von den Geheimdiensten und davon abhängigen Organisationen abgelöst wurde. Das Ziel des Schattenreichs war es immer, die Menschheit in Unvernunft und dadurch bedingter Unmündigkeit zu halten um sie so leichter beherrschen und ausbeuten zu können. Dazu war ihm bisher jedes Mittel recht.

Die Geschichte des Geheimbundes spiegelt sich nur in Fragmenten in der bekannten Geschichte, da es von jeher das Ziel des Schattenreiches war, ihn zu vernichten und, wo dies nicht mehr ging, seine Botschaften und Ziele zu verfälschen und ins Gegenteil zu verkehren. Gnosis und Gralsritterschaft legen ein mehr diffuses denn klares Zeugnis vom Vorhandensein und der Botschaft des Geheimbundes ab. Jedoch sind durch diese Beiden alle notwendigen Mittel in die Gegenwart geschmuggelt worden. So ist es nun möglich, mit Hilfe von Erfahrung, Wissen, Logik, Vernunft, Intuition und ein wenig Eingebung das gesamte Mosaik sichtbar zu machen. Diesem Ziele soll das nun Folgende gewidmet sein.

Der Menschheit insgesamt ist vermutlich kein grösserer Schaden entstanden als (durch) dogmatische Religionen. Der Verlust an echter Menschlichkeit, Integrität, Güte und Ehrenhaftigkeit durch geglaubte Lügen, Unvernunft, Feigheit, Heuchelei, Eskapismus, Scheinheiligkeit und falsche Werte/Ziele ist unvorstellbar gross - unmessbar!

Laut biologistischer Evolutionsforschung soll es ein Pilz gewesen sein, der ca. 2800 Millionen Jahren vor unserer Zeitrechnung den biologischen Lebensprozess auf der Erde (Gaia) in Gang gesetzt hat. Mal abgesehen von der vermutlich etwas zu niedrig gegriffenen Datumsangabe war es auch so. Tatsächlich hat der Pilz seine Arbeit bereits früher begonnen. Er ist der geheime Initiator des gesamten Lebensprozesses hier und enthält gleichzeitig das Programm für das erste vorläufige Endresultat dieses Lebensprozesses, nämlich den Menschen – die „Ebenbildlichkeit Gottes auf Erden“.

Die Wahrheit des Pilzes ist uns erhalten geblieben im Glückspilz, dem Fliegenpilz, den schamanistischen Pilzritualen der letzten Mohikaner, den (Garten)Zwergen (Heinzelmännchen) des deutschen Märchens (Zuwerke!), dem SomaMandala des RigVeda (9. Liederkreis) und last but not least im Brot und Wein der Gralsritterschaft. Hier ist erwähnenswert, dass es Richard Wagners Parsifal ist, der die Wahrheit um Gral und Speer - bei aller notwendigen Verschleierung - auf den historisch korrekten und in unverschleierter Sicht der Dinge äusserst pikanten - um nicht zu sagen delikaten - Punkt bringt.

Auch das JohannesEvangelium kündet von IHM. Der Vers 33 in Kapitel 6 ist den nachträglichen Fälschern entgangen, da sie ihn bereits falsch verstanden haben.

Josef von Arimathea (Titurel) ist es, der das Geheimnis der Pilzanwendung bewahrt hat. Er baute der Überlieferung nach in den Pyrenäen die Gralsburg (MontSalvat). Diese geographische Position ist ein versteckter Hinweis auf jenen Ort, an dem Jesus aus Nazareth vermutlich seine (irdische) Himmelfahrt erlebte. Es handelt sich dabei um das heutige „San Feliu de Guixols“ an der nördlichen „Costa Brava“ (Küste der Tapferen) gelegen.

Am spanischen Wesen sollte die Welt genesen. Spanien ist das Land der Erde, in welchem prozentual gesehen die meisten Menschen Jesus oder Maria genannt werden – ein sanfter Hinweis auf die Tatsache, dass (menschliche) Liebe doch etwas mit der Erschaffung von Menschen zu tun haben könnte, wobei Jesus (sprich: Chässus) eher als Vater der Katalanen anzusehen ist, während Maria (sing: Bernsteins Hymne aus der Westsidestory) und Martha mehr für den kastilischen Zweig verantwortlich zeichnen. Maria aus Magdala hingegen liess sich im Gefolge von Joseph von Arimathea in Südfrankreich nieder (Saint Lazare).

Klar, dass eine Pflanze, die von allen vernünftigen Völkern der Erde auf Grund ihrer vielfältigen Potentiale (immerhin kann SIE ohne Anzug durch das leere Weltall reisen, muss älter sein, als unser gesamtes Universum, kann bei rechtem Gebrauch fast alle Schäden an Karosserie, Motor und Getriebe reparieren, Intelligenz, Kreativität und Vernunft wiederherstellen, die menschliche Sexualität zu ihrer eigentlichen Entfaltung bringen, die verschütteten Kanäle zum Kosmos freischaufeln und vieles mehr..) zu Recht als heiligste Pflanze der Erde verehrt wurde, den kurzsichtigen Zielsetzungen des Zeitalters der Offenbarung verdächtig bis gefährlich erscheinen muss.

Und nicht nur SIE, das Gold, sondern ebenfalls der Weihrauch (Haschisch) und die Myrrhe (Opium). (Anmerkung: Der Geheimbund heisst deshalb geheim, weil die königliche Wahrheit schon seit langem hinter GeheimCodes verborgen werden musste.)

Abba Gott sei Dank hatte wir ja die Beatles (Beach Boys u.v.a.), welche durch Frisur, Name und Werke unmissverständliche Künder der Gartenzwerge waren.

Die Prophetenschulen des alten Israel, die Mysterienkulte Ägyptens und Griechenlands, die Medizinmänner und Schamanen der Indianer - sie alle kannten sich noch aus mit den Kräften, die dem unscheinbaren Winzling innewohnen: Der Geist der Weissagung, Zeitreise, WARP 1 bis 7!

Da braucht es Schulung, Vorbereitung, Reinigung!

Da braucht es Demut, Anstand, Respekt und Verehrung!

Da braucht es unendliche Hingabebereitschaft, Mut und alle emotionale und spirituelle Intelligenz, die ein Mensch aufbringen kann um es zu wagen sich den grossen Urheberkräften dieses Universums zu stellen.

Die meisten dieser Begriffe sind dem heutigen Medienfreak schon vom Wort her unbekannt. Fritz J. Raddatz stellte 1971 in einer Umfrageaktion der ZEIT fest, dass ein gigantisch hoher Prozentsatz (?) der damaligen Germanistikstudenten das Wort „Barmherzigkeit“ nicht einmal mehr im Wortschatz hatten!

Ob ihm (Raddatz) bewusst war, dass es sich bei diesem Wort eigentlich um das Wort „Warmherzigkeit“ handelt, dass zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Entwicklung stehen geblieben war, weil es von der Theologie für einen gesonderten Zweck gekapert worden war?

Rudolf Augstein identifizierte in seinem Meisterwerk „Jesus – Menschensohn“ das historische Christentum zu Recht als „Paulustum“. Dass dies wahr ist, lässt sich leicht belegen: In 1 Korinther 15:14-22 dogmatisiert Paulus locker flockig vor sich hin, dass der gesamte christliche Glaube darauf basiert, dass da Einer von den Toten auferstanden sein soll. Sollte es hingegen so sein, dass Jesus Christus nicht von den Toten auferweckt worden sei, so sei der ganze christliche Glaube halt- und fundamentlos. Soweit Paulus. Und wo er Recht hat, da er nun mal Recht.

Das Fundament des Schattenreichs sind Dogmen und darauf aufbauend Gesetze, Verordnungen, Vorschriften, Gebote, Verbote, Rituale und Strafen (d. h. Gewalt). Wird ihm die Basis (das grundlegende Dogma) entzogen, ist es einfach nicht mehr da. Daher der treffende Name Schattenreich.

Theorie und Praxis der Reanimation hätten das Paulustum schon längst in das Reich des finsteren Aberglaubens verbannen müssen, aber offensichtlich gibt es an den Hochschulen kaum oder zu wenige Querverbindungen zwischen den Lehrstühlen der Theologie und denen der Medizin.

Wenn das moderne medizinische Wissen mit dem um Mittel, Zweck und Ziel der Kreuzigung verknüpft wird, wird jedem unvoreingenommenen Laien nach kürzester Zeit klar, dass ein so starker und gesunder junger Mann, wie Jesus es nun mal war, unmöglich bereits nach so kurzer Zeit schon hätte tot sein können - so wenig wie seine beiden Mitdelinquenten es waren; denn schliesslich war das Verfahren ja darauf ausgelegt, als denkbare Höchststrafe den Verurteilten tagelange Höllenqualen zu bereiten. Der frühe Tod wäre ja Gnade und Erlösung gewesen und hätte angezeigt, dass mit der Kreuzigung etwas nicht stimmt, dass sie ihren Zweck verfehlt.

Das MarkusEvangelium (15:44) berichtet, wie überrascht bis irritiert Pontius Pilatus war – ja, er liess eigens einen Offizier schicken, der überprüfen sollte, ob Jesus tatsächlich schon tot war.

Da muss also – so sagen nun Vernunft, Verstand und Wissenschaft – ein Faktor mit im Spiele gewesen sein, der den meisten der damaligen Umstehenden unbekannt war und der zum frühen scheinbaren Tod geführt haben muss.

Scheintod?

Koma?

Was Julias Romeo fromm von Nutzen war, frommte es eventuell auch dem Nazarener zum Entkommen aus dem peinlichen Abyss ( William Shakespeare: Romeo und Julia, 4. Akt, 1. Szene)?

Johannes berichtet, dass ein tiefer Zug aus einem Schwamm bewirkte, dass Jesus den Geist (wörtlich Pneuma = die Seele, die im Atem steckt) aufgab, unmittelbar nachdem er die berühmten Worte „Es ist vollbracht“ gesprochen hatte.

Was eigentlich beleben sollte, führte zum sofortigen Ableben? Merkwürdig!

Die Worte, die Johannes wählte, sind in höchstem Masse sophisticated.

Er ist Zeuge, er ist anwesend, er darf nicht lügen, denn er ist ein Schüler des LOGOS (Wahrheit). Also benutzt er eine Formulierung, die dem Sinn nach gleichbedeutend ist mit „Er fiel in tiefes Koma“ oder „Es setzte ein Atemstillstand ein“ oder „Er wurde bewusstlos“.

Er schreibt hingegen nicht „er starb“, weil er wusste, was der Schwamm enthielt und dass Jesus demnach nicht am Kreuz gestorben ist. Im Original benutzt er das Wort "Soma" zur Benennung des Korpus der von Josef von Arimathea vom Kreuz geholt wird. Soma darf im griechischen als Synonym für Körper verwendet werden, jedoch eigentlich nur für einen lebendigen - entsprechend der modernen medizinischen Nomenklatur. Prickelnd und knisternd wird diese Wortverwendung jedoch, wenn man weiss, dass Soma der Name des psychedelischen Urpilzes der vedisch-indischen Arier ist und dass dies den gebildeten nachalexandrinischen Griechen mit gnostischer Neigung bekannt gewesen sein dürfte!

Schwamm- Schwammerl – Pilz?

Wenn wir mit solcherart geschärftem Blick das JohannesEvangelium einschliesslich aller Auslassungen neulesen und mit die Speisung der 5000 betrachten, den kanaanitischen Hochzeitswein, die erstaunliche Heilkraft der NazarenerSekte oder das sogenannte „Letzte Abendmahl“, dann könnte es nicht nur sein, dass wir unser blaues Wunder (blau ist die Farbe der Heilkraft und Vergebung) erleben, sondern möglicherweise eine echte Auferstehung – und zwar die von Vernunft und gesundem Menschverstand.

Aude Sapere!

Anmerkung : Zum Verständnis der Speisung der 5000 muss man wissen, dass (laut Johannes) viel Grass in der Nähe war, dass der Backofen der magdalenischen Maria nur wenige Meilen von dem Ort entfernt war, an welchem das Festival stattfand und das „Fische“ das Zahlungsmittel der Urgemeinde war: Gemeint waren kleine Haschischtaler, auf welchen mit Golddruck das Fischezeichen (lateinisch: pisces, griechisch: ixos) aufgeprägt war.

Es ging ums theilen. „Geben ist seliger denn nehmen“ lautete die Unterrichtsstunde - und das "Fettes Brot" immer und unter allen Umständen besser ist als fischloses!

Woodstock vor 2000 im alten Israel!? Naturalmente que sí porque Mari y Juan estaban presente! Und wie in Woodstock versorgte auch damals die Anwohnerschaft die Teilnehmer mit Nahrungsmittel und das kollektive Theilen (auspacken was man bei hatte) führte dazu, dass man nachher beim Aufräumen mit dem Gekrümel und Gebrösel noch 12 Körbe füllen konnte (über die Grösse der Brote und die Grösse der Körbe sind leider keine Angaben gemacht worden).

Dass das historische Missverständnis von den beiden Autoren der Epistel durchaus beabsichtigt war, gehört zu den einzigartigen Treppenwitzen der Weltgeschichte. Man bedenke: Hätte ER die Kunst beherrscht, Brot beliebig zu vermehren, wäre die Kreuzigung vermutlich aus wirtschaftlichen Erwägungen ausgesetzt worden! Johannes Kapitel 6:25 gibt Aufschluss: Es ging um „Brot, dass wirklich satt macht!“. Und 2 Süsswasserfische aus dem See Genesareth um 5000 Mäuler zu stopfen?!

Auch dass die archäologische Forschung im Jahre 2003 feststellen durfte, dass das Salböl der NazarenerSekte hochgradig mit Cannabinol und anderen feinsten Essenzen und Spezereien getränkt war, ist in diesem Zusammenhang noch erwähnenswert.

Am JohannesEvangelium scheiden sich die Geister und der Geheimbund vom Schattenreich. Wenn wir selbiges strukturell für wahr halten wollen (ungeachtetet möglicher späterer Fälschungen und Ergänzungen), entschleiern sich weite Teile der drei anderen Evangelium - insbesondere aber die Apostelgeschichte - als Märchen, Proganda, fromme Legende oder schlichte Lüge.

Matthäus, Markus und Lukas waren keine Zeitzeugen, sondern lediglich Nacherzähler dessen, was sie von anderen gehört hatten.

Es geht hier nicht um Glauben oder Unglauben, sondern in vielen Fällen um einfache Aussagelogik. Ein Beispiel für sehr, sehr viele: In Lukas 23:46 ist zu lesen: “…und Jesus rief laut: Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist. Nach diesen Worten hauchte er den Geist aus.“

Bei Johannes hingegen steht in 19:30: Als Jesus von dem Essig genommen hatte, sprach er: „Es ist vollbracht (Geschafft!)“. Und er neigte das Haupt und gab seinen Geist auf. (Anmerkung: Luther übersetzt hier: „er verschied“ und das ist dem Wortsinn nach bereits falsch.)

Das erste, was beim Vergleich dieser beiden Textstellen auffällt ist, dass sie diametral gegensätzliche Aussagen enthalten.

Im ersten Falle (Lukas) gibt ein Mensch auf und übergibt sich mit letzter Kraft einer höheren Macht, was er durch eine exakt reportierte Aussage noch zu dokumentieren im Stande zu sein scheint!

Im zweiten Falle (Johannes) verkündet ein Mensch mit letzter Kraft, dass er es geschafft hat (was auch immer) – eine Geste, die an das Verhalten von Hochleistungssportlern (Marathonläufer, Tennisspieler, Fussballer, usw.) erinnert, sagt also was völlig anderes – und lässt los.

Da es sich um eine konkrete geschichtliche Begebenheit handelt, kann nur eine der beiden Beschreibungen wahr sein (oder keine). Dies gebeut die Logik.

Wer beide Stellen gleichzeitig für wahr halten möchte, greift die Integrität und damit die Gesundheit seines Geistes an. So ist es nun einmal.

Bezogen auf die historical correctness gibt es eine Divergenz, welche im Vergleich zu Johannes die anderen 3 Evangelien zu Ammenmärchen degradiert. Es geht um eine Zeitangabe.

Bei Johannes steht Jesus um die sechste Stunde des Rüsttags noch vor Pilatus und wartet auf seinen Urteilsspruch (19:14), während er bei Matthäus, Markus und Lukas zur selben Stunde bereits seit geraumer Zeit am Kreuz hängt (Matthäus 27:45, Markus 15:33, Lukas 23:44). Auch von Erdbeben, Finsternissen, zerrissenen Vorhängen und herumgeisternden Zombies (Matthäus 27:51 – 27:53) weiss Johannes nichts zu berichten.

Für diese und ähnliche Erkenntnisse sind in der Vergangenheit viele Menschen gefoltert, verbrannt und auf andere Weise malträtiert worden. Immanuel Kant, dem zu seiner Zeit anerkannt bedeutendsten Philosophen, wurde es in seinen späten Jahren untersagt zu religiösen Themen zu publizieren, weil sein Denken im Widerspruch zur Bibel stünde.

In der Gegenwart wurde Theologen, deren Denken sich zu weit von offiziellen Dogmen entfernte, das Lehrverbot erteilt, wenn sie zu laut darüber sprachen.

War unsere Kultur etwa deshalb so irritiert, weil wir schon so lange (länger als 2000 Jahre) gezwungen worden sind, Dinge zu glauben, die unglaubwürdig sind, weil sie unwahr sind?

Die Pädagogik kann ein trauriges Lied davon singen, was aus Kindern werden kann, die von widersprüchlichen Eltern aufgezogen werden. Da wird das Kind gezwungen, entweder einen Elternteil in sich zu verraten (nicht mehr zu lieben) oder die Spannung auf sich selbst zu richten und dann verrückt oder krank zu werden.

Widersprüchlichkeit ist wie eine Wunde. Sie muss geheilt werden oder sie wird eitern und einen Wundbrand auslösen.

Geglaubte Lügen sind wie Dornen im Gehirn. Sie tun nicht nur weh sondern sie erschaffen eine böse Realität - eine verfluchte Realität. Das war damals so und das ist heute so.

Das Modern Life scheint mit einer Geste des „Schwamm drüber!“ darüber hinweggehen zu wollen, wohl ahnend, welche kollektiven Problembereiche hinter den religiösen Dogmen verborgen sind. Dabei wird jedoch das Kind mit dem Bade ausgeschüttet, während das Grundgesetz im Rahmen der Religionsfreiheit einen gesetzlichen Schutz vielfach widersprüchlicher Glaubensmuster zur Verfügung stellt.

Auf einer Dornenhecke lässt sich nicht gut frühstücken. Sie muss ausgegraben und entsorgt werden, damit die Erde wieder Frucht tragen kann.

So wie der Bauer lernt, die Spreu vom Weizen zu trennen und das Unkraut vom Setzling, müssen wir Wege finden, das Wahre vom Unwahren zu unterscheiden und zwar bezogen auf unsere gesamte kulturelle Vergangenheit - denn das Unwahre und das Schmerzhafte sind Einunddasselbe.

F:\www.rdubbert.com\Jahr\Wunderologie\Epilog.htm

27.06.19 Anhang: Nun könnte jemand kommen der sich nie für den Sermon der Himmelskomiker interessiert hat, strenger Atheist Materialist oder Agnostiker ist und fragen was zum Henker hat das alles mit mir zu tun! Dem sei folgendes entgegengehalten:

Wenn es wahr ist (was eventuell bald beweisbar sein wird) dass Jesus aus Nazareth erstens die Kreuzigung überlebt hat und zweitens nachträglich Kinder gezeugt, dann wurde erstens sein Martyrium als das schrecklichste und abgründigste was je ein Mensch überleben musste in seine DNS eingraviert und zweitens diese einzigartige Signatur an seine Kinder und KindesKinder übertragen.

Die Auswirkungen dieser "Erbsünde" auf den heutigen Menschen sind: Unheilbare (therapieresistente) Krankheiten aller Art (Kreuzschmerzen) und natürlich ein gehöriger Dachschaden - die Wunde die nie sich schliessen will.

Nun ist es an der Wissenschaft diese Signatur zu bestimmen um somit feststellen zu können wer von uns an dieser JesusMutation leidet.

Sind es viele? Oder nur einige? Oder wir alle?

Wer weiss das schon.

"Die Wunde schliesst der Speer nur der sie schlug!"




08.11.2019